Violoncello

Fächerinformation

Das Violoncello - Bildquelle: Privat

Die Geschichte des Violoncellos:
Das Cello entstand im 16. Jhdt.1689 - Erstes Solostück von D. Gabrielli. Das Violoncello war in erster Linie ein Baßinstrument; im 18. Jhdt. Weiterentwicklung zum Soloinstrument.

Über die Violinfamilie:
Die Geige (Violine) erscheint voll entwickelt zu Beginn des 16. Jhdts. in Oberitalien. Wenig später ist die ganze Familie bildlich belegt. Die Bratsche (Viola) ist gebaut wie die Violine, nur etwas größer. Das Violoncello klingt eine Oktave tiefer als die Bratsche; etwa seit 1800 gibt es den verstellbaren Dorn in der unteren Zargenwand. Der Kontrabass (Violone) hat einen flachen Boden und spitzzulaufende Schultern wie die Gamben. Er klingt eine Oktave tiefer als notiert.

Wie das Violoncello funktioniert:
Mit einem Bogen wird eine oder mehrere Saiten (von 4 vorhandenen) zum Schwingen gebracht. Der Korpus des Instrumentes verstärkt die Schwingungen.

Komponisten und große Virtuosen:
Bach, Haydn, Beethoven, Brahms, Schumann, Dvorak, Schostakowitsch, P. Casals, Du Prae, H. Schiff, Jojo Ma, Rostropowich

Verwendung:
Das Violoncello ist ein sehr vielseitiges Instrument: Einerseits ist es wohl das beliebteste Bassinstrument im Orchester, und auch die Reihe der für das Cello komponierten Werke, darunter Kammermusik und Konzerte, ist beachtlich. Andererseits findet das Cello genauso gut seinen Platz in Klassik, Rock, Pop und Jazz.

Wann kann ich beginnen?
Bereits mit ca. 6 Jahren kann mit dem Unterricht begonnen werden. Die Unterstützung der Eltern ist dabei besonders wichtig für den Lernerfolg des Kindes (Anwesenheit der Eltern im Unterricht, mit dem Kind Üben und Singen...)

Welche Unterrichtsformen gibt es?
Einzelunterricht, Celloensemble, Streicherensemble und Streichorchester

Was kann ich spielen?
Je größer der technische und musikalische Fortschritt ist, umso mehr kann ich spielen.

Was kostet ein Cello?
Ab Euro 2.500,-- nach oben offen.